Verbundpartnertagung vom 24. März 2026
Grundsatzfragen zur Attraktivität der Berufsbildung – Sicht der Praxis

Die Verbundpartnertagung 2026 widmet sich zentralen Grundsatzfragen zur Attraktivität der Berufsbildung aus Sicht der Praxis. Ziel der Tagung ist es, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Meinungen auszutauschen und gemeinsam Handlungsoptionen für die Steigerung der Attraktivität der Berufsbildung zu reflektieren.
Die Schweizer Berufsbildung ist solide aufgestellt und geniesst national wie international hohe Anerkennung. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen in der Berufsbildung, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft, denen Beachtung geschenkt werden muss. Damit die Berufsbildung auch mittel- und langfristig ein attraktiver Bildungsweg bleibt, braucht es eine kontinuierliche Weiterentwicklung – im Interesse der Jugendlichen und Erwachsenen ebenso wie der Unternehmen.
In den vergangenen Jahren warfen verschiedene Signale aus Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung und Politik Fragen zur Attraktivität der Berufsbildung auf. 2025 wurde deshalb im Rahmen des SBFI-Projekts «Attraktivität der Berufsbildung» eine breit abgestützte Sondierung vorgenommen – eng begleitet von der Tripartiten Berufsbildungskonferenz (TBBK). Die daraus resultierende Auslegeordnung zeigt auf, in welchen Bereichen prioritärer Handlungsbedarf besteht.
Auf dieser Grundlage verabschiedete das nationale Spitzentreffen der Berufsbildung im November 2025 mehrere Massnahmen, die bis 2028 umgesetzt werden. Diese sind in einer Roadmap im Rahmen der Initiative «Berufsbildung 2030» gebündelt.
Im Projekt «Grundsatzfragen» der Roadmap werden Grundsatzfragen zur Berufsbildung wissenschaftlich untersucht und zusammen mit der Berufsbildungspraxis sowie Expertinnen und Experten diskutiert.
Die Palette der Grunsatzfragen ist breit. Im vom Spitzentreffen der Berufsbildung verabschiedeten Bericht zur Attraktivität der Berufsbildung sind wichtige Themen benannt. Die TBBK hat eine Priorisierung der aufgeworfenen Fragen vorgenommen und vier prioritäre Themenfelder definiert:
- Gewinnung von Jugendlichen und Erwachsenen für die Berufsbildung
- Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Berufsbildung
- Berufsentwicklung im Spannungsfeld zwischen Arbeitsmarkt und Bildungssystem
- Positionierung, Steuerung und Koordination der Angebote im gesamten Bildungssystem
Bei der Erstellung des Forschungsinventars soll auch die Sicht der Praxis berücksichtigt werden. In einem ersten Schritt werden deshalb an der Verbundpartnertagung vom 24. März 2026 die Meinungen aus der Praxis in Workshops zu den vier Themenbereichen gesammelt und diskutiert. Dadurch soll ersichtlich werden, wo aus Sicht der Praxis die Prioritäten zu setzen sind.
Programm
24. März 2026, 8.45 bis 16.15 Uhr
Kursaal Bern
Kornhausstrasse 3, 3013 Bern
| 08.45 – 09.30 | Check-in, Willkommenskaffee |
| 09.30 – 10.30 | Begrüssung und Einführung |
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Projektstand «Attraktivität der Berufsbildung» Fokus Grundsatzfragen (Fakten und Zahlen aus dem Bildungsbericht 2026) |
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| 10.45 – 12.00 | Workshop Session 1 |
| 12.00 – 13.15 | Lunch und Networking |
| 13.15 – 14.30 | Workshop Session 2 |
| 14.30 – 15.00 | Kaffeepause |
| 15.00 – 16.00 | Ergebnisse der Tagung und Austausch mit der TBBK |
| 16.00 – 16.15 | Schlusswort von Rémy Hübschi, SBFI |
Slides
Die Präsentation umfasst die zentralen Elemente der Tagung, die Roadmap «Attraktivität der Berufsbildung» sowie eine Auswahl von Grafiken aus dem Bildungsbericht Schweiz 2026.